Personalratswahl 2016

Wir streiten für Verbesserungen.

Anhörung

Der Personalrat hat das Recht zur Stellungnahme. Die Anhörung des Personalrates hat bei der beabsichtigen Maßnahme so rechtzeitig zu erfolgen, dass die Äußerung des Personalrates noch Einfluss auf die Willensbildung der Dienststelle nehmen kann. Der Personalrat ist u. a. anzuhören bei: Darüber hinaus kann der Personalrat im Rahmen des sogenannten Intitiativrechts in allen Angelegenheiten, die der Mitbestimmung unterliegen, selbst initiativ werden, von sich aus Anträge stellen und ein Mitbestimmungsverfahren in Gang setzen.

Mitwirkung

Während mitbestimmungspflichtige Maßnahmen von der Zustimmung des Personalrates abhängen, können Personalrätinnen und Personalräte in mitwirkungspflichtigen Angelegenheiten Einwendungen erheben. Der Personalrat wird im Rahmen der Mitwirkung rechtzeitig und umfassend über die geplanten Maßnahmen informiert, und wirkt z. B. mit bei:

Mitbestimmung

Die am weitesten reichende Beteiligungsform des Personalrates ist das Instrument der Mitbestimmung. Das Landespersonalvertretungsgesetz in Nordrhein Westfalen sieht einen umfangreichen Katalog mitbestimmungspflichtiger Tatbestände vor. In den hier festgelegten Fällen kann die Dienststelle ohne die Zustimmung des Personalrats nicht handeln. Es geht dabei im Wesentlichen um Personalangelegenheiten, aber auch um soziale Belange der Beschäftigten, wie z. B:

Was machen Personalräte?

Was die Betriebsräte in Industrie und Wirtschaft sind, sind die Personalräte für (künftige) Lehrerinnen und Lehrer bzw. für die Fachkräfte für Sozialpädagogik in Nordrhein-Westfalen.

Die Personalräte vertreten Ihre Interessen gegenüber der Dienststelle auf verschiedenen Ebenen. Jede Schulform wird durch einen Personalrat auf Bezirksebene (Arnsberg, Köln, Düsseldorf, Münster, Detmold) und einen Hauptpersonalrat auf Landesebene beim Schulministerium in Düsseldorf vertreten. Im Grundschulbereich gibt es noch zusätzlich die Ebene des Schulamtes. Sie werden von den Beschäftigten gewählt und übernehmen anschließend für die vierjährige Wahlperiode eine große Verantwortung. Das Landespersonalvertretungsgesetz NRW (LPVG) ist die rechtliche Grundlage für die Personalratsarbeit – es stellt sicher, dass Ihre Position in den Dienststellen gestärkt wird und eine engagierte Personalratsarbeit möglich ist.

Als Beschäftigte werden Sie über den Personalrat an vielen Entscheidungen in der Dienststelle beteiligt. Der Personalrat übernimmt also zum einen die Rolle des Vermittlers, kann aber zum anderen auch als Berater, Fürsprecher oder Sachverständiger tätig werden. Dabei handelt der Personalrat natürlich diskret und vertraulich.

Konkret kann der Personalrat bei verschiedenen Gelegenheiten aktiv werden bzw. von seinen Beteiligungsrechten Gebrauch machen. Das LPVG unterscheidet bei den Beteiligungsrechten für den Personalrat nach Anhörung, Mitwirkung und Mitbestimmung:

Seine Aktivitäten macht der Personalrat stets transparent und sorgt dafür, dass die Kolleginnen und Kollegen über die Arbeit informiert sind. Dabei ist uns die Zusammenarbeit mit den Lehrerräten in den Schulen vor Ort ein besonderes Anliegen.

Personalräte vertreten wirksam mit intensiver, beharrlicher Arbeit Ihre Interessen.